3 Editorial
4 Inhalt
6 Fundstück der Saison
8 News | Termine
10 Laura McCabe: Schmuckspannung
22 3-D-RAW-Kurs
52 Porträt: Dora Schubert
76 Interview: Teresa Meister
80 Wissen: Verschlüsse
84 Perlenladenverzeichnis
88 Leserbriefe
89 Literatur
90 Perlen-Kunst-Messe Anmeldung
96 Eindrücke Bead and Button Show
98 Vorschau/Impressum
26 Anleitungen
26 Armband „To bling or not to bling“
31 Anhänger „RAW“
34 Halskette „Manja“
38 Armband „Rainbow“
40 „Mach was draus“ – Perlensuppe
41 Halskette „Sweet Maple“
43 Kette „Vineyard“
47 Armband „Autumn in the Woods“
51 Halskette „Farfalle“
56 Anhänger „Needles and Pins“
60 Kette „Violett“
64 Kleinteilebox „Rosetta“
68 Set „Autumn Flower“
73 Armband „Dragon Scales“
92 Armband „Diamonds in a Rough“
Teresa Meister unterrichtet auf der Bead & Button Show in Milwaukee, wo wir sie trafen. Sie erzählt uns von ihrem „perlerischen“ Werdegang. Dass sie ein Mensch ist, der einfach ausprobierte: Pastellkreide, Fotografie, Airbrush – alles, was in ihrer Jugend in war. Wie sie sich als junger Mensch vornahm, Künstler zu werden – aber ja nicht in irgendeiner Weise für kommerzielle Werbung zu arbeiten. Wie sie es durchzog und ihren Abschluss in bildender Kunst machte. Danach allerdings musste sie erst ihre Studentenkredite abzahlen und fing daher bei einem weltweiten Kurier-Unternehmen an. Ihr Mann, den sie auf der gleichen Schule kennengelernt hatte, arbeitete mit ihr in dieser Firma, bis man bei ihm einen angeborenen Herzfehler entdeckte und er nicht mehr physisch arbeiten durfte; da war er 37 Jahre alt. Teresa beschreibt sich als einen Menschen, der sich seiner Verantwortung bewusst ist.
„Cleo’s Collar“: Bei dieser Kette, die wie die Designerin sagt, auch einer ägyptische Königin passen würde, sind navetteförmige Kristalle um die Rocailles 15/0 appliziert wurden, in Netztechnik mit Rocailles 15/0 und 8/0 verbunden. Die Perlen, die den Verschluss und das Verlängerungsstück für die Kette bilden, sind aus einem Original-Arrangement von Fransenperlen gemacht; 2008.Ihr war klar, dass sie für den Lebensunterhalt nicht ewig Pakete bewegen konnte und machte eine Computerausbildung. Doch „das Traurige war“, sagt sie „dass ich zu jener Zeit gerade die Perlen als künstlerisches Medium für mich entdeckt hatte. Viele Jahre hatte ich nach etwas gesucht, dass meine Leidenschaft zu gestalten in der richtigen Weise befriedigen würde. Ich hatte eine Frau kennengelernt, die geperlten Schmuck verkaufte, ihn auf Messen und in Kaufhäusern anbot. Ich fertigte für sie Schmuck und verdiente etwas Geld damit. Doch nun packte ich meine Perlen weg und machte diese Ausbildung, während ich gleichzeitig weiter arbeitete.
„Fleurs en Cristal Necklace“ hat subtilen Glanz und Textur. Die drei Lampwork-Cabochons wurden von Suzette Estell Cox exklusiv für diese Kette gemacht. Sie sind eingerahmt von Rocailles 15/0 in Schlauch-Peyote und verziert mit Rondellen. Kettenstränge in Schlauch-Netting, Toggel-Verschluss in Peyote; 2007.Zwischenzeitlich sind wir nach Colorado Springs umgezogen, wo ich immer noch in der gleichen Firma, jedoch in der IT-Abteilung arbeite.“ Und sie hat ihre Perlen wieder! Sie erzählt: „In Arizona sind Perlen nicht so bekannt. Doch es gibt dort viele Native Americans (Anm. d. Red.: Ureinwohner/Indianer). In einem von ihnen betriebenen unabhängigen Handwerksladen (Anm. d. Red.: eine Mischung aus